Verbalerotik

Unter dem Begriff der Verbalerotik versammeln sich verschiedene Ausprägungen. Klassischerweise  bezeichnete man im früheren Sprachgebrauch die Verbalerotik als die Prahlerei mit oder das verstärkte Reden über sexuelle Erlebnisse bzw. Fantasien, wobei der Wahrheitsgehalt selten besonders hoch war.

Doch heute zählt wesentlich mehr zum Feld der Verbalerotik, denn sie bezeichnet die wortwörtliche Stimulierung durch die sprachliche Äußerung sexueller Wünsche oder Handlungen. Eine der naheliegendsten Formen der Verbalerotik ist sicherlich der Telefonsex. Hier sind Worte (und mitunter auch Geräusche) das, was die Fantasie bei der Interaktion zweier Partner zum Laufen bringt. Mit der richtigen Person am anderen Ende kann diese Form der Verbalerotik durchaus befriedigend sein. Ähnliches gilt für den geschriebenen Sex, wie man ihn in Chaträumen oder über Text-Anwendungen im Internet bzw. am Smartphone ausüben kann. Auch hier gilt, dass die Verbalerotik im richtigen Rahmen und zwischen den richtigen Partnern durchaus stimulieren kann.

Sinnliches Erlebnis – nicht nur für die Ohren

Doch auch im „echten“ Zusammensein kann die Verbalerotik einen Platz im Sexleben einnehmen. Besonders häufig peppen Paare ihre Sexualität durch den sogenannten Dirty Talk auf. Vereinfacht gesagt ist damit das gegenseitige Zuflüstern (mitunter auch Schreien) von „schmutzigen“ Dingen gemeint, die in der richtigen Situation anregend wirken können. Dabei sollte man aber darauf achten, dass diese Form der Verbalerotik mit dem anderen Partner abgestimmt ist. Ist dieser nicht auf einen Dirty Talk vorbereitet, können solche Sprüche unfreiwillig komisch und im schlimmsten Falle beleidigend wirken – und das ist gar nicht gut für das Sexleben. Prinzipiell kann die Verbalerotik aber durchaus den Sex interessanter machen und für zusätzliche Erregung sorgen. Dabei müssen es übrigens nicht immer nur die „schmutzigen“ Sachen sein – manche Menschen finden alleine schon die Stimme des Partners extrem sexy, unabhängig davon, was gerade gesagt wird. Auch das Ankündigen eines Orgasmus kann im richtigen Rahmen für den anderen Partner zusätzlich stimulierend wirken. Die Verbalerotik kann also als Hilfsmittel dazu dienen, sexuelle Erlebnisse zu intensivieren oder sie (auf Distanz über Telefon und ähnliche Medien ausgedrückt) suggestiv in der Fantasie zu erzeugen.


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