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Lackfetisch

Der Lackfetisch, oft auch in einem Atemzug mit Leder- und Latex-Fetisch genannt, ist eine Vorliebe für Kleidung, die aus den entsprechenden Materialien gefertigt wurde. Hauptmerkmal des Lackfetisch ist die sexuelle Erregung, die der „Fetischist“ beim Anblick bzw. dem Tragen solcher Kleidung verspürt. Der Lackfetisch erstreckt sich sowohl auf die optischen als auch die haptischen, also die fühlbaren Reize. Denn die glänzenden Oberflächen der Materialien Lack, Leder und Latex wirken oft sehr erotisch auf den Betrachter. Das mag auch damit zusammenhängen, dass besonders Lack- und Latex-Kleidungsstücke in der Regel hauteng anliegen und dementsprechend die körperlichen Reize ganz besonders gut betonen. Doch auch das Berühren der Materialien stellt für viele Lackfetischisten einen erheblichen Teil des sexuellen Reizes dar, weswegen die Kleidung beim Sex meist nicht abgelegt, sondern vollständig miteinbezogen wird. Ein weiterer Sinneseindruck, der nicht zu unterschätzen ist, liegt in den typischen quietschenden bis knarzenden Geräuschen, die Latex und Leder bei Bewegungen erzeugen. Kurzum: Ein Lackfetisch spricht alle Sinne an, denn auch Geschmacks- und Geruchssinn werden stimuliert.

Vielseitig einsetzbar – sowohl aktiv als auch passiv

Die Robustheit von Leder macht das Material auch noch für den SM-Bereich besonders interessant, wo der Lackfetisch eine recht große Rolle spielt. Da die Lederbekleidung unempfindlich gegen die besonderen Spielarten von SM ist, wird sie hier sehr gerne getragen. Doch auch Latex und Lack kommen generell bei SM zum Einsatz – je nach Bedarf in unterschiedlicher Ausprägung. Neben dem „passiven“ Lackfetisch, bei dem der Genießende die Kleidung bei einem Partner bewundert, gibt es auch den „aktiven“ Lackfetisch, bei dem man auch durch das Tragen der Lack- und Lederbekleidung eine entsprechende Erregung erfährt. Hierbei ist es den meisten Trägern wichtig, dass die Kleidung direkt auf der Haut anliegt und sich so das besondere Gefühl der Materialien auf nackter Haut entfalten kann.

Gerade Latex-Kleidung weist einen besonderen, an Gummi erinnernden Geruch auf, der von den einen als antörnend und von den anderen als abstoßend empfunden wird. Insofern sollte man die Vorlieben des Partners kennen, bevor man sich in eine hautenge Latexpelle zwängt. Denn hier liegt vermutlich das größte Problem beim Lackfetisch: Es ist alles andere als einfach, ein hautenges Kostüm anzulegen, dessen Material sich so widerspenstig verhält wie etwa bei Latex. Hinzu kommt, dass das Material naturgemäß nicht atmungsaktiv ist und man bei den naheliegenden körperlichen Aktivitäten sehr ins Schwitzen kommt. 


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